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Das Ziel: volle Kontrolle

Seit einiger Zeit habe ich erreicht, was ich nie für möglich gehalten habe: Ich kann den Reifen auf verschiedenen Ebenen halten – und hinmanövrieren! Von oben nach unten geht schon lange, nur dass der Hoop an den Oberschenkeln immer bis zu den Knien gerutscht ist. Das ist mittlerweile behoben und es geht auch die umgekehrte Richtung, wobei ich hier hier gerade dran bin, mit leichteren, kleineren Reifen zu üben.

Tolle Fortschritte also. Doch das heißt natürlich noch lange nicht, dass gleichzeitig die absolute Kontrolle da ist. Darum gilt wie immer: Drillen. Eine tägliche Routine muss her!

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Contemporary Dance

Fürs Hoopen wollte ich gezielt in Contemporary Dance – Zeitgenössischer Tanz/Modern Dance – reinschnuppern, und zwar aus zwei Gründen:

  • Es gibt weniger starre Choreographien (auch wenn man die natürlich machen kann), aber es geht mir eher darum, aus mir heraus und vor allem raumgreifender zu tanzen.
  • Das sehr elegante, ökonomische Tanzen auf Leveln, vor allem, um vom Stehen auf den Boden zu kommen und umgekehrt.

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Travel Hoops

Was ich nicht wusste vorher: Hoops lassen sich verkleinern, und sogar auseinandernehmen!

Reifen werden ja aus Meterware gemacht, zum Beispiel aus Wasserrohr vom Baumarkt oder Polypro [ein leichteres, dünneres Material, das mehr nachgibt]. Darum gibts eine Steckverbindung mit einem Push Button. Auf den kann man drücken und den Reifen auseinandernehmen.

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Das ist der Plan

Seit ich 16 bin, arbeite ich am Schreibtisch. Jeden Tag denken, sitzen, tippen. Nicht, dass ich was dagegen hätte: Ich bin gut drin, es ist praktisch, es macht durchaus noch Spaß. Aber bis zur Rente soll das so nicht weitergehen.

In spätestens zwei Jahren, wenn ich gut genug bin, mache ich Hoopkarriere. Dann gehts raus aus dem Kopf und rein in den Körper. Bis dahin blogge ich hier übers Hoopen und meine Fortschritte.

Viel Spaß!

 

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Drillen

Das Geheimnis beim Hoopenlernen ist die Wiederholung. Die gleiche Bewegung wieder und wieder und wieder zu machen, bis sie sitzt. Und das wird sie!

Ich bin fast täglich erstaunt, wie eine Bewegung, die zunächst gar nicht oder nur sehr holprig abläuft, bereits besser wird, wenn ich sie nur wenige Minuten mache – und dann zwei Stunden später erneut.

Hier muss ich mal wieder vom Stabilometer berichten! Vor zwanzig Jahren habe ich hin und wieder als Probandin bei wissenschaftlichen Versuchen mitgemacht. Eine dieser Versuchsreihen betraf das Stabilometer. Ich hab mal gerade bei Google gesucht und da sieht man, wie das ungefähr aussah.

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Rolls mit Kontrolle

Hoopen finde ich besonders schön, wenn alles sehr souverän abläuft: Wenn die Details stimmen, die volle Kontrolle über den Hoop da ist und dadurch eine lockere Flüssigkeit in die Bewegungen kommt.

Reifen und Mensch werden eins. Sie spielen zusammen.

Beim Rollen heißt das:

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