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Training, Training, Training

verschiedene Reifen

Ich hoope ja fast jeden Tag und lege nebenbei immer einen Fokus auf eine bestimmte Sache. Nachdem ich die letzten Wochen verstärkt Off-Body-Hooping geübt habe, will ich mich jetzt on body auf eine kleinere Hoopgröße runtertrainieren.

Das ist gar nicht so leicht!

Wenn man anfängt …

… hat man den Vorteil der großen, schwereren Reifen. Damit ist es leichter, ein gutes Körpergefühl, also eine starke Verbindung zum Hoop zu haben. Außerdem dreht sich der Reifen langsamer.

Polypro-Reifen sind aus einem leichteren Kunststoff. Schon das Umsteigen auf so einen leichteren Reifen gleichen Durchmessers ist anfangs sehr ungewohnt, weil man ihn viel weniger spürt. Gerade für Off-Body-Hooping ist mir persönlich eine kleinere Größe lieber.

Zum Vergleich:

Ich habe mit einem 95-cm-Polypro-Reifen überall am Körper eine sehr gute Kontrolle. Doch mit 80 cm fehlt mir das Stück zwischen Hüfte und Knie [rauf und runter]. Das muss ich mit der kleineren Größe praktisch wieder neu lernen. Am Oberkörper geht das bereits seit langem sehr gut – weil ich es bereits intensiver trainiert habe.

Dafür übe ich gerade am Oberkörper, mich an 75- und sogar 70-cm-Reifen zu gewöhnen. 75 cm wird schon besser am Oberkörper, weil ein 5-cm-Schritt natürlich nicht so drastisch ist. Und doch ein erstaunlich großer Unterschied.

Handbalancing und Kopfstand

Bei der Krähe, die ich jetzt schon seit Ende November regelmäßig übe, merke ich seit einiger Zeit deutlich mehr Stabilität. Außer an schlechten Tagen, wo mein Gleichgewicht einfach im Arsch ist [haha]Fast gelingt mir auch schon der Kranich, bei dem die Arme komplett gestreckt sind.

Beim Kopfstand brauche ich deutlich mehr Geduld. Hier trainiere ich daraufhin, freistehend und mit Kontrolle nach oben zu kommen, also ganz ohne Schwung. Das ist richtig schwer für mich, zumal meine Flexiblität nicht die beste ist. Aber: Mein Fundament ist sehr gut mittlerweile. Meine Fortschritte sind minimal, aber sie sind da. Zum Glück weiß ich von vielen anderen Fähigkeiten, allem voran dem Hooping, dass sich manchmal nicht viel zu tun scheint, aber plötzlich gehts einen Satz voran. Sofern man dranbleibt.

Floor-Kick-ups

Endlich ist das Wetter wieder schön genug um draußen zu hoopen, zumindest hin und wieder. Darum kann ich Floor Kick-ups üben, was in meiner Mietwohnung echt nicht machbar ist.

Das Timing, unten den Fuß einzuhaken und den Reifen übers Knie zu kicken, klappt meistens bereits recht gut. Darauf liegt jetzt erstmal mein Fokus – und weil ich mit einem 80-cm-Reifen übe, kann ich parallel dazu in meiner Wohnung das Beinhoopen in dieser Größe üben.

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Ich habe mein ganzes Leben lang etwas gesucht, das ich so gerne mache, dass ich mich nicht dazu aufrappeln muss. Jetzt hab ichs gefunden.