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Das Ziel: volle Kontrolle

Seit einiger Zeit habe ich erreicht, was ich nie für möglich gehalten habe: Ich kann den Reifen auf verschiedenen Ebenen halten – und hinmanövrieren! Von oben nach unten geht schon lange, nur dass der Hoop an den Oberschenkeln immer bis zu den Knien gerutscht ist. Das ist mittlerweile behoben und es geht auch die umgekehrte Richtung, wobei ich hier hier gerade dran bin, mit leichteren, kleineren Reifen zu üben.

Tolle Fortschritte also. Doch das heißt natürlich noch lange nicht, dass gleichzeitig die absolute Kontrolle da ist. Darum gilt wie immer: Drillen. Eine tägliche Routine muss her!

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Contemporary Dance

Fürs Hoopen wollte ich gezielt in Contemporary Dance – Zeitgenössischer Tanz/Modern Dance – reinschnuppern, und zwar aus zwei Gründen:

  • Es gibt weniger starre Choreographien (auch wenn man die natürlich machen kann), aber es geht mir eher darum, aus mir heraus und vor allem raumgreifender zu tanzen.
  • Das sehr elegante, ökonomische Tanzen auf Leveln, vor allem, um vom Stehen auf den Boden zu kommen und umgekehrt.

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Drillen

Das Geheimnis beim Hoopenlernen ist die Wiederholung. Die gleiche Bewegung wieder und wieder und wieder zu machen, bis sie sitzt. Und das wird sie!

Ich bin fast täglich erstaunt, wie eine Bewegung, die zunächst gar nicht oder nur sehr holprig abläuft, bereits besser wird, wenn ich sie nur wenige Minuten mache – und dann zwei Stunden später erneut.

Hier muss ich mal wieder vom Stabilometer berichten! Vor zwanzig Jahren habe ich hin und wieder als Probandin bei wissenschaftlichen Versuchen mitgemacht. Eine dieser Versuchsreihen betraf das Stabilometer. Ich hab mal gerade bei Google gesucht und da sieht man, wie das ungefähr aussah.

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Rolls mit Kontrolle

Hoopen finde ich besonders schön, wenn alles sehr souverän abläuft: Wenn die Details stimmen, die volle Kontrolle über den Hoop da ist und dadurch eine lockere Flüssigkeit in die Bewegungen kommt.

Reifen und Mensch werden eins. Sie spielen zusammen.

Beim Rollen heißt das:

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werfen
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Tosses

Fangen konnte ich noch nie. Meine Auge-Hand-Koordination bei fliegenden Objekten ist wohl empfindlich von meinem Sehen her gestört: Ohne ins Detail zu gehen, habe ich vor allem die Besonderheit, dass meine Augen nicht zusammen schauen, sondern separat. Ich kann daher auch kein 3D wahrnehmen. Bleibt alles platt.

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Hoopen am Main
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Draußen hoopen

Ich bin ja eher der Kategorie „Stubenhocker“ zuzuordnen. Da trifft es sich gut, dass es triftige Gründe – und viele Vorteile! – gibt, zum Hoopen rauszugehen.

Im Video rede ich über das beste Publikum der Welt, Hunde und dass das Draußensein für dich selbst ist und nicht etwa eine perfekte Performance für andere Leute.
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Wie ich lerne

Ende Juni hab ich mir ungefähr meinen ersten Reifen bestellt. Seitdem „hoope“ ich fast täglich. Mal nur kurz, aber oft 1-2 Stunden.

So freiwillig konsequent war ich, glaub, bisher noch nie bei einer Sache. Es hilft, dass ich es jederzeit tun kann: In der Wohnung, ohne Aufwärmprogramm [noch bin ich in der Anfangsphase, wo keine wilden Bewegungsabläufe dran sind], zwischendurch immer wieder mal kurz oder eben länger.
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