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Palm Spins

Ees gibt immer wieder Tricks, die von Anfang an unvorstellbar für mich waren. Einer davon sind die Palm Spins: Der Reifen dreht sich auf der ausgestreckten Hand. Das geht, wenn man es kann, in alle Richtungen – über dem Kopf, aber eben auch seitlich.

Hier kommt das Unvorstellbare ins Spiel: Einen Reifen mehr oder weniger senkrecht an der ausgestreckten Hand kreisen lassen? Äh, ja.

Natürlich geht es. Wenn man es kann, geht es sogar wahnsinnig schnell, kontrolliert und mit vielen Umdrehungen.

Für mich ist das eine dieser Fähigkeiten, die ich konsequent üben muss. Immer wieder, und wenn es zwischendurch nur ein paar Minuten sind. Zumal das Hoopen sehr vielseitig ist und alles immer aus jeder Richtung, mit etwas anderem Griff und Tempo geht.

Seit einiger Zeit merke ich, dass ich mehr Kontrolle bekomme – bei verschiedenen Varianten. Am leichtesten fällt mir diese Richtung [bei Minute 1:16 sieht man den Palm Spin in Zeitlupe]:

Doch der hier – seitlich, wenn der Reifen von hinten kommt – klappt langsam ebenfalls immer besser.

Das sind jetzt allerdings ein paar sehr gute Versuche. Ich würde mal sagen, dass ich bei dieser Variante momentan 50:50 Trefferquote habe, also häufig noch fallen lasse, die Umdrehungen vermassle oder etwas verunglückt weitermache.

Macht aber nix! Denn immerhin war das lange Zeit für mich unvorstellbar. Mittlerweile fühlt es sich schon ziemlich gut an. Ich freue mich schon, wenn die Palm Spins komplett sitzen.

 

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Ich habe mein ganzes Leben lang etwas gesucht, das ich so gerne mache, dass ich mich nicht dazu aufrappeln muss. Jetzt hab ichs gefunden.