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Breaks and Reversals

Vor einigen Monaten habe ich nach Jahrzehnten mal wieder gepuzzelt: Eine psychedelische Katze, die deutlich schwerer ist, als sie aussieht. Ungefähr 30 x war ich überzeugt: Hier fehlt ein Teil! – Das fehlt jetzt aber wirklich! – Es ist unmöglich, das Puzzle fertig zu machen, wenn Teile fehlen!

Es fehlte kein Teil.
Es war möglich, das Puzzle zu machen.

Genauso geht’s mir bei manchen Bewegungen oder Tricks: Es sieht in einem Video-Tutorial total leicht und logisch aus, aber wenn ich es selbst probiere, ist es schwerer als es aussieht. Das kann ich nie!

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Das Ziel: volle Kontrolle

Seit einiger Zeit habe ich erreicht, was ich nie für möglich gehalten habe: Ich kann den Reifen auf verschiedenen Ebenen halten – und hinmanövrieren! Von oben nach unten geht schon lange, nur dass der Hoop an den Oberschenkeln immer bis zu den Knien gerutscht ist. Das ist mittlerweile behoben und es geht auch die umgekehrte Richtung, wobei ich hier hier gerade dran bin, mit leichteren, kleineren Reifen zu üben.

Tolle Fortschritte also. Doch das heißt natürlich noch lange nicht, dass gleichzeitig die absolute Kontrolle da ist. Darum gilt wie immer: Drillen. Eine tägliche Routine muss her!

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Contemporary Dance

Fürs Hoopen wollte ich gezielt in Contemporary Dance – Zeitgenössischer Tanz/Modern Dance – reinschnuppern, und zwar aus zwei Gründen:

  • Es gibt weniger starre Choreographien (auch wenn man die natürlich machen kann), aber es geht mir eher darum, aus mir heraus und vor allem raumgreifender zu tanzen.
  • Das sehr elegante, ökonomische Tanzen auf Leveln, vor allem, um vom Stehen auf den Boden zu kommen und umgekehrt.

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Travel Hoops

Was ich nicht wusste vorher: Hoops lassen sich verkleinern, und sogar auseinandernehmen!

Reifen werden ja aus Meterware gemacht, zum Beispiel aus Wasserrohr vom Baumarkt oder Polypro [ein leichteres, dünneres Material, das mehr nachgibt]. Darum gibts eine Steckverbindung mit einem Push Button. Auf den kann man drücken und den Reifen auseinandernehmen.

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Das ist der Plan

Seit ich 16 bin, arbeite ich am Schreibtisch. Jeden Tag denken, sitzen, tippen. Nicht, dass ich was dagegen hätte: Ich bin gut drin, es ist praktisch, es macht durchaus noch Spaß. Aber bis zur Rente soll das so nicht weitergehen.

In spätestens zwei Jahren, wenn ich gut genug bin, mache ich Hoopkarriere. Dann gehts raus aus dem Kopf und rein in den Körper. Bis dahin blogge ich hier übers Hoopen und meine Fortschritte.

Viel Spaß!