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Einrad

Reifen und Einrad

Zu meinem fünfzigsten Geburtstag habe ich mir ein Einrad gewünscht. Nicht, weil ich so akrobatisch talentiert wäre, sondern – ganz im Gegenteil – weil ich verhältnismäßig schlecht bin, was meine Balance angeht.

Nun ist es aber auch beim Hoopen wichtig, z. B. stabil auf einem Bein stehen zu können. Und was ich zudem ganz sicher mal probieren will, ist Seiltanz [allerdings nicht in schwindelnder Höhe].

Da ich aber keine Lust auf klassische Balance-Übungen habe, habe ich mir gedacht, das Einradfahren ist sicher eine lustigere Variante. In meinem Selbstmanagement-Blog habe ich bereits berichtet: Lehrmeister Einrad

Mein erster Trainingsplatz war an einer Schule:

Leider musste ich diesen Trainingsplatz aufgeben. Einerseits, weil die Ferien vorbei sind und dort jetzt zu viel los ist [da das Einrad beim Absteigen oft zu Boden fällt und wegschlittern kann, wäre es zu gefährlich für Passanten]. Ich habe außerdem gemerkt, dass ich mich zu sehr auf die Mauer verlasse. Auch wenn ich das letzte Mal dort flüssig eine Stunde entlang geradelt bin, bin ich doch immer etwas linkslastig gewesen. Die Mauer gab also wichtige Sicherheit, um die Basics kennenzulernen und locker zu werden. Der Schritt, wirklich zu balancieren, muss jetzt ohne gehen:

Super ist, dass das Aufsteigen jetzt schon einigermaßen klappt. Der Clou ist nämlich, dass man kein Gewicht auf den hinteren Fuß gibt, sonst kommt das Rad ins Rollen. – So ganz ohne Festhaltemöglichkeit ist es allerdings meinem Körper + Hirn erneut arg unheimlich.

Ich berichte …

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Ich habe mein ganzes Leben lang etwas gesucht, das ich so gerne mache, dass ich mich nicht dazu aufrappeln muss. Jetzt hab ichs gefunden.