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Kontaktjonglage (Teil 2)

Wie gesagt: Alles, was mir schwerer fällt, bleibt gerne erst mal liegen. So ist es auch bei der Kontaktjonglage. Die habe ich – wie das Jonglieren mit drei Bällen – vor zwei Jahren angefangen und nach erster Fleißwelle abebben lassen.

Vor einigen Wochen hab ich wieder angefangen. Das lässt sich bequem nebenbei machen. Bisher übe ich mit meinem Kontaktball praktisch nur auf der Couch. Das geht bei den Basics, wenn der Ball wirklich nur in den Händen bleibt, optimal. So übe ich täglich mindestens eine Stunde nebenher. Die ganzen Manipulation-Disziplinen, also wo man „ein Ding“ geschmeidig an und um den Körper bewegt, brauchen wahnsinnig viel Geduld am Anfang – ganz besonders, wenn ständiger Körperkontakt bestehen bleiben soll. Hier zeigt sich einmal mehr, dass man anfangs zu ruppig ist, zu viel Kraft, Schwung und Anspannung einsetzt.

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Drills, drills, drills

D er Schlüssel zum Können ist die Wiederholung, das kann man nicht oft genug sagen. Alle Leute, die etwas besonders gut, flüssig und locker beherrschen, machen es wieder und wieder und wieder.

Darum gefallen mir die Videos auf youtube und Instagram besonders gut, die genau das zeigen. Und weil es mich motiviert, die Fortschritte zu sehen – bei anderen und bei mir selbst – poste ich selbst auch nie nur das, was ich bereits perfekt kann.

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Jonglieren, Teil 2

Vor zwei Jahren habe ich mir überlegt, ich könnte doch mal das Jonglieren anfangen. Allerdings bin ich nie ernsthaft drangeblieben. Der Grund: Ich habe keine richtigen Fortschritte gemacht. Und das, wo ich schon die minimalste Verbesserung als Fortschritt werte:

Wenn ich etwas eine Stunde übe und es von außen so aussieht, als ob es nicht besonders gut klappt, freue ich mich, weil ich weiß, ich habe an dieser einen Stelle was kapiert oder zwei Mal von 86 x nicht fallen lassen. Yay! Oft hat ein Fortschritt gar nichts mit klappen zu tun, sondern mit dem inneren Gefühl, etwa wenn der innere Stress, der anfangs oft vorherrscht, schwindet.

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Nun also doch: Poi

M it Poi konnte ich mich die letzten Jahre nicht so recht anfreunden: Bälle an einer Schnur rumwirbeln, das fand ich nicht sonderlich attraktiv.

In letzter Zeit bin ich immer wieder auf Flag Poi gestoßen: Poi mit einem Stück Stoff statt eines Balles. Das wiederum gefällt mir, weil es schöne Muster ergibt.

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